Kgalagadi Transfrontier Park
38.000 km²
2000 (Grenzüberschreitender Park)
März bis Mai
Abgeschiedenheit erleben in Botswana und Südafrika
Der Kgalagadi Transfrontier Park wurde 2000 zu einem „Friedenspark", als der Mabuasehube-Gemsbok-Nationalpark von Botswana und der Kalahari-Gemsbok-Nationalpark von Südafrika zusammengelegt wurden. Er ist bei Wiederholungsbesuchern beliebter als bei Safari-Neulingen.
Ein echtes Abenteuer für Naturliebhaber
Der Kgalagadi Transfrontier Park ist besonders reizvoll für diejenigen, die Abenteuer abseits der üblichen Pfade suchen.
Der Park spannt von Botswana nach Südafrika und war der erste Park in Afrika, der sich über zwei Länder erstreckt. Die einzigartige Tierwelt kombiniert mit der Abgeschiedenheit des Parks sind die besten Bedingungen, um in die Wildnis der Kgalagadi einzutauchen.
Die botswanische Seite des KTP ist die wildere Seite. Um die Wildnis Pfade auf dieser Seite des Parks zu erkunden, benötigst du ein 4x4 Fahrzeug und einen erfahrenen Offroad-Fahrer.
Auf der Botswana Seite gibt es nur wenige Lodges, da es vor allem die nicht eingezäunten Campingplätze in der Wildnis sind, die ein einzigartiges Erlebnis garantieren.
Die Anzahl der Personen pro Campingplatz ist ebenfalls begrenzt und wie ein echter Abenteurer musst du dich hier selbst versorgen.
Zur Belohnung erlebst du einzigartige Tierbeobachtungen und wunderschöne Landschaften. Die Region ist auch der einzige Ort in Botswana, wo du die roten Dünen der Kalahari bewundern kannst.
Die Infrastruktur auf der südafrikanischen Seite des Kgalagadi Transfrontier Park ist besser ausgebaut und bietet nicht nur Campingplätze, sondern eine größere Auswahl an Unterkünften. Diese reichen von Selbstversorgerunterkünften bis hin zu Unterkünften mit Vollverpflegung sowie Luxusunterkünften.
Die Unterkünfte befinden sich auf Land, welches ursprünglich die Heimat der San/Buschmann (oder Basarwa, wie sie manchmal auch in Botswana genannt werden) war.
Beim Besuch eines lokalen San/Buschmann Dorfs erhältst du faszinierende Einblicke in ursprüngliche Lebensweisen. Auf einer geführten Buschwanderung mit einem San/Buschmann kannst du vielleicht sogar ein oder zwei Überlebensstrategien für das raue Klima lernen.
Der Kgalagadi Transfrontier Park ist auch bekannt für seine sensationelle Tierbeobachtungen. Zwar kannst du hier nicht alle Mitglieder der Big Five entdecken, aber wenn es um Raubtiere geht, hat die Region einiges zu bieten.
Der Schwarzmähnen Kalahari Löwe ist eines der berühmtesten Raubtiere weltweit und der Park ist einer der wenigen, in denen diese eindrucksvollen Löwen gesichtet werden können.
Weitere Jäger im Park sind Leoparden, Geparden, Schabrackenhyänen sowie Tüpfelhyänen und Löffelhunde.
Darüber hinaus findest du im Park verschiedene Antilopen wie Oryx, Springbock, Eland und Kudu.
Lasse dir auch nicht die Erdmännchen des KTP entgehen. Diese entzückenden Kreaturen haben ein sehr komplexes und interessantes Sozialleben.
Aufgrund der Abgeschiedenheit des Kgalagadi Transfrontier Park finden nicht viele Touristen ihren Weg hierher. Diejenigen, die diesen abgelegenen Fleck der Erde besuchen, lieben den Park.
Der Nervenkitzel, das Brüllen eines Löwen zu hören, während du auf einem der nicht eingezäunten Campingplätze mit keinen anderen Reisenden weit und breit campst, ist nichts für schwache Nerven. Und doch ist das für viele genau der Grund, warum sie es lieben, hier auf Safari zu gehen.
Die Verbundenheit mit der Natur und Tierwelt.
Mit unberührten Landschaften, soweit das Auge reicht, bietet dir der Kgalagadi Transfrontier Park ein fantastisches Abenteuer abseits ausgetretener Pfade.
Off-Road Abenteuer
Auf der Botswana Seite des Kgalagadi Transfrontier Parks kannst du ein echtes Offroad-Abenteuer erleben. Der tiefe Sand und die abenteuerlichen Straßenverhältnisse lassen auf deiner Reise keine Langeweile aufkommen.
Beeindruckende Landschaften
Bestaune die wunderschönen roten Dünen der Kgalagadi, der einzige Ort in Botswana, an denen sich dir dieser Anblick bietet. Das alte Land und die harsche Umgebung kreieren eine faszinierende Landschaft, die nur darauf wartet, von dir entdeckt zu werden.
Ein grenzüberschreitender Friedenspark
Erkunde den ersten grenzüberschreitenden Friedenspark in Afrika. Die Bewegungsfreiheit im Park ermöglicht es nicht nur den Tieren, sondern auch dir, zwischen Botswana und Südafrika hin und her zu reisen und dabei eine einzigartige Safari zu erleben.
Wann du es am besten erlebst
Beste Reisezeit für den Kgalagadi
Die Trockenzeit lockt die Tiere an die Wasserlöcher und die ausgetrockneten Flussbetten von Auob und Nossob. Stelle dich darauf ein, dass während der trockenen Wintermonate die Nächte teilweise sehr kalt werden können.
In den Sommermonaten erlebst du den ersten Regen und spektakuläre Tier- und Vogelbeobachtungen bei sengender Hitze. Ganz gleich, wann du kommst – eine Safari im Kgalagadi ist immer ein unvergessliches Erlebnis.
Trockenzeit
Mai bis SeptemberIdeal für mildere Tagestemperaturen
Grüne Saison
Oktober bis AprilPerfekt für Tierbeobachtungen
Warum es sich lohnt
Ein abenteuerliches, aber exklusives Erlebnis
Das ganze Jahr über kannst du in der Kgalagadi einzigartige Tierbeobachtungen erleben und dabei wird sich der Park niemals voll anfühlen
Dies gilt insbesondere für die botswanische Seite des Parks, wo auf den Wilderness Trails und den Campingplätzen die Anzahl der Fahrzeuge pro Tag begrenzt ist. Hier sind es nur du, die Kgalagadi und die Wildnis.
Wenn du Lust auf ein echtes Abenteuer hast, ist der Kgalagadi genau dein Ziel. Und bei Abenteuer meinen wir auch wirklich Abenteuer – du übernachtest auf nicht eingezäunten Zeltplätzen mitten in der Wildnis, triffst tagelang kaum andere Reisende und erlebst das wahre Gefühl von Abgeschiedenheit und Einsamkeit. Wenn du anpacken kannst, flexibel bist und keine Angst vor der Dunkelheit hast, wirst du den Kgalagadi lieben!Holger I Gründer Botswana-Experience
Unterkünfte in der Kgalagadi
Lage
Der Kgalagadi Transfrontier Park liegt im äußersten Südwesten von Botswana und erstreckt sich bis in Südafrikas Northern Cape.
Du kannst den Park in einem Land betreten und ihn von einem anderen aus verlassen. Die meisten Besucher betreten den Park über die südafrikanische Seite und reisen von Johannesburg nach Upington. Ein 4×4-Fahrzeug ist unerlässlich und ein Konvoi wird empfohlen und manchmal vorausgesetzt.
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