Die stille Annäherung könnte unbemerkt bleiben
Erkunde die Wasserwege des Okavango Deltas in einem Mokoro
Eine Mokoro-Safari im Okavango Delta ist einer der Höhepunkte jeder Botswana Reise. Während du dich lautlos durch das Labyrinth von Wasserwegen im Okavango Delta bewegst, kannst du voll und ganz in deine Umgebung eintauchen und die majestätische, einzigartige Natur Botswanas durch eine neue Perspektive kennenlernen.
Tief im wiegenden Schilf, von wo aus du Elefanten vom Wasser aus beim Trinken beobachtest, wird dir schnell klar, warum eine Mokoro Tour ein wesentlicher Bestandteil jeder Botswana Safari ist.
Das Schönste für mich auf meiner Mokoro-Safari im Okavango Delta waren die Geräusche, die ich hörte, während wir lautlos über das Wasser glitten. Ich lauschte dem Wind, der durch das Schilf strich, dem Zirpen der Insekten ganz in der Nähe und hörte den markanten Schrei des Afrikanischen Fischadlers über mir. Mitten im wilden Okavango Delta waren es nur mein Poler und ich, die eines der unberührtesten Ökosysteme Afrikas auf die ruhigste Art und Weise erforschten.Marlene | Botswana-Reiseexperte
Es gibt Camps im Okavango Delta, von denen aus man fast das ganze Jahr über eine Mokoro-Safari unternehmen kann. Diese sogenannten „Wassercamps“ liegen an permanenten Flüssen und Lagunen.
Für den Rest des Deltas ist die beste Reisezeit für einen Mokoro-Trip während der Trockenzeit von Mai bis September. Der Wasserstand ist zu dieser Jahreszeit am höchsten und die Temperaturen sind in der Regel kühler als in den heißen Sommermonaten.
Mai bis SeptemberAm besten für hohe Wasserstände im gesamten Okavango Delta
Mai bis SeptemberAm besten für hohe Wasserstände im gesamten Okavango Delta
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, eine Mokoro-Safari zu erleben, du musst dafür nicht immer tief in das Okavango Delta fliegen.
Einige Lodges in Maun bieten verschiedene Mokoro Trips an, die von ein paar Stunden auf dem Wasser bis zu einem ganztägigen Ausflug reichen.
Mokoro-Safaris werden normalerweise in den kühlen Morgenstunden oder am Abend unternommen. Abendliche Mokoro Touren können mit einem erfrischenden Sundowner kombiniert werden. Dir stehen alle Möglichkeiten offen.
Jedoch ist die Aktivität vom Wasserstand abhängig, welcher während der Trockenzeit am höchsten ist. Aus diesem Grund werden die meisten Mokoro-Aktivitäten von Mai bis September durchgeführt.
Im Okavango Delta gibt es jedoch einige Camps, sogenannte Wassercamps, die fast das ganze Jahr über Mokoro-Safaris anbieten können.
Die meisten Camps im Delta bieten die Touren im traditionellen Einbaumkanu während der Trockenzeit und den Wintermonaten an, da der Wasserstand zu dieser Zeit am höchsten ist.
Es gibt aber auch so genannte „Water Camps“, die an Flüssen, Lagunen und Inseln im Herzen des Deltas liegen und das ganze Jahr über Wasser haben, sogar in den Sommermonaten. In diesen Camps kannst du das ganze Jahr über Mokoro-Safaris unternehmen.
Allerdings bieten nicht alle Wassercamps klassische Pirschfahrten an. Da Mokoro-Safaris abhängig vom Standort und der Saison sind, solltest du, wenn du eine Mokoro Tour unternehmen möchtest, einen Reiseexperten kontaktieren, der dir die besten Unterkünfte und die perfekte Reisezeit vorschlagen kann.
Eine Mokoro-Safari im Okavango Delta ist mit nichts zu vergleichen. Einst von den lokalen Stämmen zum Fischen und als wichtiges Transportmittel genutzt, sind Mekoro (Plural von Mokoro) heute das Herzstück jeder Reise ins Okavango Delta.
Während du auf den verschachtelten Wasserwegen gleitest, erlebst du die wahre Pracht eines der größten Binnendeltas der Welt und kannst die Tierwelt Botswanas aus einer ganz neuen Perspektive beobachten.
Ein Mokoro ist das perfekte Verkehrsmittel, um sich durch die Kanäle, Wasserwege und Überschwemmungsgebiete des Okavango Deltas fortzubewegen. Die traditionellen Einbaumkanus wurden früher aus dem Stamm des Leberwurstbaums hergestellt.
Heutzutage werden die meisten Mokoro aus Kunststoff gefertigt, um den natürlichen Lebensraum zu schützen. So müssen keine Leberwurstbäume mehr gefällt werden und das Mokoro hält auch länger.
So müssen keine Leberwurstbäume mehr gefällt werden und das Mokoro hält auch länger.
Am Heck des Bootes steht ein „Poler“, der mithilfe einer langen Stange (in der Landessprache auch „ngashi“ genannt) das Kanu lenkt und vorwärtstreibt. Dies erfordert beträchtliches Geschick, um sich fortzubewegen, und jahrelange Übung, um es zu perfektionieren.
Die meisten Poler sind im Okavango Delta aufgewachsen und beherrschen nicht nur diese Fertigkeit, sondern kennen sich auch wie sonst niemand im Labyrinth der Kanäle aus.
Im Mokoro gibt es normalerweise ein oder zwei Sitze, in denen du bequem sitzen kannst, während du sanft auf dem ruhigen Wasser treibst.
Der Hauptunterschied zwischen einer Mokoro-Safari und den meisten anderen Safari-Aktivitäten besteht darin, dass du dich im Mokoro so gut wie lautlos fortbewegst. Du hörst nur das sanfte Rauschen der Polerstange, wenn sie durch das Wasser gleitet.
Lausche ungestört dem Brummen, Rascheln, Knirschen und Summen der Natur um dich herum. Da dein „Fahrzeug“ ohne Motorgeräusche vorankommt, werden Tiere in der Nähe nicht verschreckt und können aus einer einzigartigen Perspektive und hautnah beobachten werden.
Auf einer Mokoro-Safari im Okavango Delta kannst du einer Vielzahl von wilden Tieren begegnen, von winzigen Riedfröschen oder Libellen, die über das Wasser ziehen, bis hin zu größeren Tieren wie Nilpferden, Krokodilen und Elefanten.
Von deinem Boot aus ist die Größe eines Afrikanischen Elefanten noch beeindruckender.
Mit etwas Glück kannst du sogar der seltenen Sitatunga Antilope begegnen. Diese Tiere gelten als sehr scheu, aber in deinem Mokoro kannst du dich ihnen lautlos nähern.
Mokoro-Safaris haben den Ruf, eine eher riskante Aktivität zu sein, da viele Flusspferde im Okavango Delta leben, die weithin für ihre mürrische Natur bekannt sind.
Unterm Strich ist die Interaktion mit wilden Tieren aufgrund ihrer Unberechenbarkeit immer mit einem gewissen Risiko verbunden.
Doch zum Glück bist du auf einer Mokoro-Safari nie allein, ein erfahrener Poler begleitet dich auf deinem Abenteuer.
Da dein Poler aufrecht steht, hat er einen besseren Überblick über die Umgebung. So kann er das Mokoro vorausschauend navigieren und würde niemals unnötige Risiken eingehen oder dich in Gefahr bringen.
Viele sagen, dass eine Mokoro-Safari die spannendste Art ist, das Okavango Delta zu erleben. Kein Wunder also, dass Mokoro-Safaris bei Reisenden so beliebt sind.
Da du dich im Mokoro nur knapp über dem Wasserspiegel befindest, hast du eine ausgezeichnete Perspektive, um Tiere zu fotografieren.
Dank der geräuschlosen Fortbewegung können Vogelbeobachter mit einer Vielzahl von Vögeln auf Tuchfühlung gehen, von denen einige zwar häufig im Okavango Delta zu finden sind, aber anderswo selten gesichtet werden. Das Okavango Delta beherbergt über 400 Vogelarten, hier kannst du dich das ganze Jahr auf spektakuläre Vogelbeobachtungen freuen.
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